Ich habe früh erlebt, dass virtuelle Welten echte Verbindung schaffen können.
Als Kind war ich oft allein – meine Eltern haben viel gearbeitet. Aber an Weihnachten stand plötzlich eine Super Nintendo unterm Baum. Und auf einmal war mein Vater da: Wir haben gespielt, gelacht, Zeit geteilt. Damals habe ich verstanden: In einer virtuellen Umgebung kann mehr passieren als „nur Spiel“ – sie kann Lernen ermöglichen und Menschen verbinden.
Später wurde daraus etwas Handfestes. In 12 Jahren Bundeswehr habe ich Simulation als ernstes Training kennengelernt: strukturiert, mit klaren Feedbackschleifen und messbarem Fortschritt. Simulation war nie Spielzeug – sie war Vorbereitung.
Als ich danach Fahrlehrer wurde, hat mich überrascht, wie skeptisch viele gegenüber Simulation sind – und wie oft „Simulator“ mit „ein bisschen ausprobieren“ verwechselt wird. Gleichzeitig habe ich täglich gesehen, wie viele Jugendliche zu spät starten: unsicher, gestresst, überfordert. Oft heißt es dann: „Die Jugend wird halt schlechter.“ Ich konnte mich damit nicht abfinden.
Denn der Unterschied ist häufig nicht Talent, sondern Vorerfahrung: Manche haben Zugang zu Fahrzeug, Übungsplatz oder frühem Verkehrskontakt – andere nicht. Einige Familien nehmen sich dafür die Zeit, viele andere nicht. Genau diese Lücke schließe ich mit der Virtuellen Fahrschule: Wir setzen früher an (14–16) und bauen Verkehrssinn auf – als Ergänzung zur Fahrschule, für mehr Sicherheit und einen effizienteren Weg zur Fahrerlaubnis.